Reise Westfront

Insgesamt waren wir 14 Tage unterwegs von der Schweiz via Luxembourg und Nord Pas de Calais in die Normandie. Nach drei Tagen weiter via Somme und Reims nach Verdun, nach weiteren drei Tagen weiter via Nancy und Elsass.

Falls sich jemand für eine solche Reise interessiert, kann ich ihm/ihr gerne      mit informativen Websites, Kartenmaterial, Routenplanung, sowie Tipps für Restaurants, Hotels, interessante Museen und Bauten weiterhelfen. 

Ganz unten auf dieser Seite findet ihr schon mal einige Tipps und Hinweise.

Ein Muss für alle Interessierten der Situation der Zivilbevölkerung. Die Region Nord Pas de Calais war während des 2. Weltkrieges Sperrzone.

Zugang durch unterirdische Gänge, Bereitstellung der V2 zum
Abschuss nach England, wurde bombardiert, kein Einsatz V2
2 Filme: „Hitlers Geheimwaffen“ und „Situation der Bevölkerung“
1 Kurzfilm: Eroberung und Besatzung (Nord Pas de Calais)
1 Kurzfilm: Kollaboration, Widerstand, Propaganda
Zusätzlich diverse kurze Filme zu diversen Themen

Ausstellung: Wände mit Propaganda, Bekanntmachung neuer
Verordnungen und Regelungen, Gesuchte Widerstandskämpfer,
Bekanntmachung der Namen ermordeter Widerstandskämpfer,
Mehrere Infotafeln über Widerstand sehr ausführlich dokumentiert.

Ausstellung: Holocaust (Wunderwaffen wurden im KZ Dora hergestellt)
Eindrückliche Bilder von Buchenwald, Auschwitz, Bergen-Belsen, Dachau, Mauthausen, Ohrdruff, usw.

Ausstellung: Vergeltungswaffen, Entwicklung Raumfahrt nach dem Krieg,
(Deutsche Ingenieure waren wichtig für die Amis und Russen)                      Modelle diverser Raketen verschiedener Herkunft ausgestellt.

Mémorial Pégasus, Avenue du Major Howard, 14860 Ranville
Musée du Débarquement, No4 Commando Sword Beach,
Résidence Jean Bart, Face au Casino,14150 Ouistreham
Centre Juno Beach, le seul Musée Canadien,
Voie des Français Libres, 14470 Courseulles
Musée América Gold Beach, Ver sur Mer, nicht besucht

Mémorial Pégasus: Pegasus Bridge, Panzerfahrzeuge,
FLAK und PAK Exemplare, Landungsflugzeuge,
Truppeneinheiten, Uniformen, Waffen, Material

Musée Sword Beach: Kleines Museum, Uniformen + Material,
Modell Schlacht Sword Beach, Modelle diverser Flugzeuge

Centre Juno Beach: Einziges kanadisches Museum der Normandie
Geschichte Kanadas von 1900 bis heute, Spezialausstellung
Über Ausbildung und Einsätze von Fliegertruppen im 2. Weltkrieg
Vor dem Museum Gedenktafeln zur Erinnerung an die Gefallenen

Am Strand diverse Bauten des Atlantikwalls bis zum nächsten Dorf.
Infotafeln an diversen Orten über das Geschehen am D-Day.            Blechfiguren an Wand am Weg zum Strand zeigen D-Day-Szene.
Auf einer Tafel am Strand stehen die Worte, die für die
Résistance der Code waren, das der D-Day beginnt.
Riesiges Croix de Lorraine, Zeichen der Freifranzosen,
Charles de Gaulle ging damals bei Courseulles an Land.

Musée du Débarquement, Place du 6 Juin, 14117 Arromanches
Musée des épaves sousmarines, 14520 Port-en-Bessin
Cimetière Américain, Colleville sur Mer
Musée Mémorial d’Omaha Beach, Saint Laurent sur Mer
Musée D-Day Omaha, Vierville sur Mer, nicht besucht

Musée Arromanches: Modell gesamter künstlicher Hafen,
Modelle Hafenteile mit Pontons und Landungsschiffen,
diverse Displays (Jeep, Funker, Piloten, Fallschirm-
springer), draussen rund um das Museum:
Kanonen, Fahrzeug, Ponton, Panzer, MG
Im Meer immer noch Betonteile des Hafens

Musée des épaves: diverse Panzer und Teile eines Schiffes
aus dem Ärmelkanal geborgen, Torpedos und Bomben sowie
Flugzeugmotoren und ein B-17-Propeller, diverses Material
aus den Panzern und dem Schiff, es wurden übrigens nur
Panzer geborgen, die keine Leichen enthielten.

Colleville sur Mer: Grösster amerikanischer Soldatenfriedhof
Riesiges Denkmal mit D-Day-Karten an den inneren Wänden
Hinter dem Denkmal im Halbrund die Namen der Vermissten
Vor dem Denkmal erstreckt sich auf einer riesigen Fläche
der Friedhof mit Einzelgräbern fast bis zum Meer hinunter
Zwischen den unzähligen weissen Kreuzen entdeckt man
immer wieder Davidssterne, die Gräber jüdischer Soldaten

Mémorial Omaha Beach: Panzer vor dem Museum
Im Museum vor allem Displays, nachgestellte Szenen:
1. Teil: Deutsche und Franzosen, z.B: Personenkontrollen
2. Teil: D-Day am Omaha-Beach, mit Geräuschkulisse
3. Teil: Diverse Szenen Amerikaner z.B: Ambulanzwagen
4. Teil: ebenso, z.B: Verwundeter auf Tragbahre, 
           Zeltlager mit Verpflegungsrationen

Musée D-Day Omaha: keine Zeit mehr für Besichtigung,
was draussen vor dem Museum steht habe ich fotografiert:
Landungsschiff, Kanonen und ein Eisenbunker, der unter
starkem Beschuss stand, ein Schuss ging durch eine Luke

Schlachtfeld Pointe du Hoc
Musée d’Utah Beach, Sainte Marie du Mont
Kirche und Dorf, Sainte Mère Eglise

Pointe du Hoc: zwischen Omaha und Utah Beach
Schlachtfeld mit vielen Kratern und diversen Bauten
des Deutschen Atlantikwalls, sehr eindrücklich

Musée d’Utah Beach:
Amphibienfahrzeuge, eines kann man von
Innen anschauen, nachgebaute MG-Stellung
Einige kleine Modelle zeigen diverse Szenen
Draussen: Diverse Fahrzeuge, Landungsschiff
Hindernisse, die am Strand aufgestellt wurden

In der Umgebung:
Grosses Denkmal mit Krypta für die Gefallenen
Gedenktafeln diverser Truppeneinheiten,
etwas weiter entfernt ein grosses Denkmal
für die Freifranzosen mit drei Fahrzeugen,
dem Strand entlang überall diverse Bauten
des deutschen Atlantikwalls

St. Mère Eglise: Fallschirm am Kirchturm
John Steel blieb damals dort hängen
(Szene bekannt aus „Der längste Tag“)
2 Kirchenfenster mit Fallschirmlandung
Im ganzen Dorf verteilt Infotafeln mit
Ereignissen aus der damaligen Zeit

Was sonst noch sehenswert wäre:

Musée Airborne in Sainte Mère Eglise
Dead Man’s Corner Museum, St. Côme du Mont
Mémorial de la Liberté retrouvée in Quinéville
(nachgestellte Dorfstrasse mit Einkaufsläden)
Deutscher Soldatenfriedhof in La Cambe
2 Museen in Bayeux und Mémorial Caen
Britischer Soldatenfriedhof in Bayeux 

Fahrt von der Normandie via Amiens nach Albert
Hier gibt es eine grosse Kathedrale, gleich
daneben befindet sich der Eingang zum
Musée des Tranchées (Schützengräben)
In einem unterirdischen Gang eingerichtet
In Nebenstollen sind Situationen in Schützen-
gräben des 1. Weltkriegs dargestellt, zuletzt
läuft man durch einen dunklen Gang begleitet von
Geräuschen, die man im Schützengraben erlebte

In der Nähe von Albert ist das kleine Dorf Fricourt
Auf dem dortigen Deutschen Soldatenfriedhof
ruht mein Urgrossonkel Anselm Beinberger.
Er war im 1. Weltkrieg bei Montauban gefallen.
Es war für mich ein spezieller Moment, endlich
seine Grabstätte gefunden zu haben.
Er ruht in einem Gemeinschaftsgrab, sein Name
und weitere Angaben stehen auf einer der Platten.

In der Region Somme gibt es zudem überall pompöse
Denkmale (neben Französischen, vor allem Britische,
Australische und Amerikanische) und Soldatenfriedhöfe
Übernachtet haben wir dann im Städtchen Péronne
Es liegt idyllisch zwischen vielen kleinen Seen
Museum in der Burg: 1. Weltkrieg allgemein,
Bataille de la Somme, Geschichte Péronne,
Aus Zeitgründen haben wir es nicht besichtigt

Höhe Toter Mann, 2 grosse Denkmale Franzosen (eines zeigt ein Skelett)
dazwischen ein lächerlich kleines Denkmal für die deutschen Gefallenen.
Infotafeln Verdunkrieg allgemein, Infotafeln Höhen 304 und Toter Mann.
Wanderrouten unklar eingezeichnet, gelbe Route 2 ¾ Stunden unterwegs.
Plötzlich liegen zwei Geschosse vor uns auf dem Waldweg.
Sie sahen nicht besonders alt aus, denn sie waren nicht rostig.
Daneben fand ich ein grosses rostiges Eisenteil das ich mitnahm.
Irgendwo sollte sich zudem der Kronprinz / Gallwitztunnel befinden.
 

Höhe 304, westlich von Höhe Toter Mann, Denkmal Franzosen mit
Angaben zu Truppeneinheiten, Einzelgrab in der Nähe des Denkmals.
Wir liefen zuerst den Weg rechts entlang zu einem weiteren Einzelgrab.
Dann den Weg links, nach wenigen 100 Metern führen Markierungen
an Bäumen rechts etwas tiefer hinunter zu einem weiteren Einzelgrab.
Wieder zurück auf dem Weg, war ich um einige rostige Metallteile schwerer.
Wenige Meter weiter befindet sich rechts ein kleiner Krater, Eisenstäbe
bzw. Verstrebungen und ein Rohrstück kommen dort aus der Erde.
Dort in der Nähe fanden wir auch noch einige rostige Metallteile.

Wieder zurück beim Denkmal fuhren wir wieder Richtung Strasse.
Beim Weg weiter vorne links, gemäss Tafel etwa 500m lang,
hielten wir wieder an und liefen ein Stück diesem Weg entlang.
Auf dem Rückweg zur Strasse fand mein Freund ein Granatenteil.
Auf beiden Höhen sind die Wege oft überwuchert und zum Teil sumpfig.
Stellenweise sind sie von Wildschweinen durchwühlt worden (eindeutige
Klauenspuren vorhanden), ob sie die vielen rostigen Teile ausgegraben haben?

Fort de Vaux, Besichtigung innen und Dach,
Gedenktafel für eine bestimmte Brieftaube
die posthum eine Auszeichnung erhalten hat.

Mémorial de la Bataille de Verdun
Fleury devant Douaumont, Standort eines
ehemaligen Dorfes, im 1. Weltkrieg zerstört
Ossuaire de Douaumont, Beinhaus und Friedhof
Daneben israelitisches und arabisches Denkmal
Monument Tranchée des Baïonnettes

Fort Douaumont, Besichtigung innen und Dach,
Fort mehrstöckig, Grabstätte von Deutschen
(Explosion bei Volltreffer ins Munitionsdepot)
Man kann auch die Mechanik sehen, mit der
der Geschützturm gehoben und gesenkt
sowie gedreht werden konnte

Verbindungsgraben nähe Fort Douaumont
Zwischenwerk Froideterre (Kalte Erde)
Rétranchements Bétonnés in der Nähe
Zwischenwerk Thiaumont, PC 118 + 119
Rétranchements Bétonnés Y und X

Monument André Maginot (Verteidigungslinie)
Schützengraben im Wald (Nähe Picknickplatz)
Insgesamt gibt es in dieser Region neun
Zerstörte Dörfer, die verschwunden sind

Montfaucon – Ancien Village – Ruines d’Eglise
3 Betonbauten, teilweise überwuchert
Monument des Etats Unis d’Amérique
Hoher Turm, ca. 230 Stufen, schöne Aussicht

Butte de Vauqois, Guerre des Mines, Minenkrieg
Gebiet mit riesigen Minenkratern und Stollen
Denkmal: Soldat stehend, ein Soldat liegend
Standort Kirche und Gemeindehaus markiert

Weiterfahrt via Varennes (Museum nicht besucht)
Kronprinzunterstand, 4 Gebäude stark überwuchert
Verbindungsgang zwischen 3 Gebäuden sichtbar

Haute Chevauchée, Kaisertunnel
Nur sonntags geöffnet, Führungen
Denkmal USA, France, Italien,
Riesenkrater Minenkrieg, Kirche

Lehrpfad über Schützengräben
und Minenkrieg beim Parkplatz,
Führt teilweise durch einen Graben
und endet beim Kaisertunnel, auf diesem
Weg fand ich weitere rostige Metallteile

Soldatenfriedhof Lachalade
Waldfriedhof mit Hortensien
Verdecken beinahe Kreuze
Übersichtsliste mit den Namen
der gefallenen Franzosen beim
Friedhofseingang vorhanden

Ganz in der Nähe entdeckte ich noch das
Denkmal einer Royal Airforce Squadron
mit den Namen der Mitglieder einer Crew
und der folgenden Aufschrift:
Évadé, capturé, déporté à Buchenwald
Geflohen, gefangen, deportiert nach B.
Ganz unten folgt die Jahreszahl 1943

Zuerst geht man durch das Lagertor
In der ersten Baracke danach befindet sich
ein kleines Museum über dieses KZ, dort
sind auch Zeichnungen von ehemaligen
Häftlingen ausgestellt, sehr eindrücklich

Danach kommt man am Appellplatz vorbei
In dessen Mitte steht der Galgen
Nach einer weiteren Baracke führt ein
neu erstellter Weg am Barackengelände
abwärts zu den untersten beiden Baracken

In der Ersten befand sich das Krematorium
der Exekutionsraum (hier wurden Mitglieder
der Résistance erschossen), ein Raum mit
Urnen (in denen wurde die Asche an die
Angehörigen Deutscher verkauft), Unterkünfte
für die Opfer von medizinischen Experimenten
sowie der Seziertisch für Obduktionen

Die Zweite war die Gefängnisbaracke,
neben kargen Gefängniszellen sieht man
auch die so genannten Bunker, in denen
der Häftling weder stehen noch liegen
konnte, zudem ist noch ein Prügelbock
Zeugnis von schlimmen Bestrafungen
mit dem Ochsenziemer

Etwa ein Kilometer vom KZ entfernt
steht ein Gebäude, das einmal als
Gaskammer diente, als für den Arzt
August Hirt 86 ausgesuchte Häftlinge
getötet wurden, nur damit er eine
Sammlung von jüdischen Skeletten
hatte.
Hirt war Professor an der Reichsuni
in Strassburg und forschte über die
Rassenthematik, das Dritte Reich
war dann aber zu Ende, bevor er
richtig mit der Forschung an den
genannten Skeletten beginnen
konnte.

Dies sind die Namen der Crewmitglieder auf dem erwähnten Denkmal:

P'O Morcombe William James
F'S Richards Harold 2nP
F'S Smith Donald Sinclair NAV
Sgt Thomas Stanley Alan WO P
F'S Conroy Reginald Matthew
Sgt Ough Alan Andrew RG
Sgt Sly Arthur Ernest FE
Sgt Harper Robert BA WO
évadé, capturé, déporté
à Buchenwald, décédé en 1977
1943

http://www.cwgc.org/debt_of_honour.asp?searchFor=casualty                       Dies ist die Website der Commonwealth War Graves Commission.                   Ich habe dort sieben von ihnen gefunden, sie starben alle am 18.11.1943 und sind beerdigt auf dem Lachalade Churchyard:

Morcombe William James, Australian, 20 years old, Pilot Officer, Royal Australian Air Force
Richards Harold Leslie Raymond, New Zealand, 28 y.o., Flight Sergeant, Royal New Zealand Air Force
Smith Donald Sinclair, United Kingdom, 28 years old, Flight Sergeant, Royal Air Force
Thomas Stanley Alan, United Kingdom, 23 years old, Sergeant, Royal Air Force Volunteer Reserve
Conroy Reginald Matthew, Australian, 24 years old, Fligth Sergeant, Royal Australian Air Force
Ough Alan Andrew, United Kingdom, 19 years old, Sergeant, Royal Air Force Volunteer Reserve
Sly Arthur Ernest, United Kingdom, unknown age, Sergeant, Royal Air Force Volunteer Reserve

Harper Robert hat als einziger überlebt, "évadé, capturé, déporté à Buchenwald, décédé en 1977" beschreibt sein weiteres Schicksal.

Ich habe sie auch auf der französischen Website Mémorial-GenWeb gefunden. http://www.memorial-genweb.org/~memorial2/html/fr/

Hier sind weitere Informationen über die 622 Squadron:
http://www.raf.mod.uk/bombercommand/h622.html

Hier sind weitere Informationen über ihre Stirling und
das Schicksal von Robert Harper nach dem Absturz:
http://www.lostbombers.co.uk/bomber.php?id=167

Hier habe ich Infos über Sly Arthur Ernest gefunden:
http://www.warmemorial.firstworldwarrelics.co.uk/html/raf_wwii.html

Hier sind einige Details des Lebens von Pilot Officer W.J. Morcombe.                 Er gehörte zur Royal Australian Air Force.
http://www.rootsweb.com/~auschs/cw6.html

Es gibt auch einige Details des Lebens seines Cousins Frank Keith Morcombe.
Dieser war auch in der Royal Au Air Force und starb bei einem Flugunfall 1943.
http://www.rootsweb.com/~auschs/cw5.html

Les villages détruits et disparus de la Zone Rouge
Die zerstörten und verschwundenen Dörfer der Roten Zone

Die Namen der im 1. Weltkrieg zerstörten Dörfer Frankreichs, die
danach nicht wieder aufgebaut worden sind, wurden Jahre später
anderen Dörfern in der Nähe angehängt, deshalb werden diese
Ortsnamen hier mit aufgeführt.

Nördlich von Verdun
Fleury, Vaux, Douaumont, Bezonvaux, Ornes,
Louvemont, Beaumont, Haumont, Cumières

In den Argonnen

Vauquois (Dorf auf einem Hügel, der durch den
Minenkrieg grösstenteils abgetragen worden ist.)
Montfaucon (wurde in der Nähe wieder aufgebaut,
Ruine der Kirche und alter Friedhof sind noch vorhanden)
Ich war vor zwei Jahren dort und habe Fotos gemacht.

Chemins des Dames

Chermizy wurde zu Chermizy-Ailles, in Erinnerung an Ailles.
Vendresse wurde Vendresse-Beaulne, in Erinnerung an Beaulne-et-Chivy.
Pancy wurde Pancy-Courtecon, in Erinnerung an Courtecon.
Colligis wurde Colligis-Crandelain, in Erinnerung an Crandelain-et-Malval.
Moussy wurde Moussy-Verneuil, in Erinnerung an Verneuil-Courtonne.
Bonconville-Vauclair und Oulches-La-Vallée-Foulon erinnern
an das verschwundene Dorf Vauclair-et-la-Vallée-Foulon.


Champagne (Marne)

Souain wurde zu Souain-Perthes-les-Hurlus, in E. an Perthes-les-Hurlus.
Sommepy wurde zu Sommepy-Tahure, in Erinnerung an Tahure.
Wargemoulin wurde zu Wargemoulin-Hurlus, in Erinnerung an Hurlus.
Minaucourt wurde zu Minaucourt-Mesnil-les-Hurlus, in E. an Mesnil-les-Hurlus.
Rouvroy wurde zu Rouvroy-Ripont, in Erinnerung an Ripont.
Beine wurde zu Beine-Nauroy, in Erinnerung an Nauroy.
Pontfaverger wurde zu Pontfaverger-Moronvilliers, in E. an Moronvilliers.

Diese Liste wird ergänzt, falls ich noch weitere solche Orte finde.

Dann findest du hier einige wichtige Tipps sowie hilfreiche Links.

1. Ich rate dir zwei bis drei Wochen einzuplanen, für die Hinfahrt mit dem Auto musst du mit 3 bis 4 Tagen rechnen. Wir sind über Deutschland-Luxemburg-Dünkirchen hingefahren, das ist aber ein grosser Umweg.

2. Ich hoffe du verstehst ein bisschen englisch oder französisch, denn in den meisten Museen in der Normandie ist alles nur in diesen beiden Sprachen beschrieben.

3. Für diese Museen in der Normandie gibt es übrigens einen Museumspass. Diesen bekommst du im ersten Museum, das du besuchst und damit kannst du dann in (fast) allen weiteren Museen günstiger rein.

4. Übrigens sind sowohl in der Normandie wie auch in der Umgebung von Verdun/Argonnen die Sehenswürdigkeiten mittels Wegweisern sehr gut zu finden.
5. Hotels gibt es an der Normandieküste überraschend wenige und meistens sind sie relativ klein. (Das liegt wohl daran, das viele Touristen mit dem Wohnwagen/ Wohnmobil anreisen). Wir haben nie vorreserviert und fanden immer ein Zimmer, aber oft erst im letzten Moment.

6. Das gleiche gilt für die Region Somme und die Stadt Verdun. In Albert/Somme gibt es übrigens ein Best Western Hotel, das halsabschneiderische Preise hat. Ich rate dir deshalb, lieber im schönen Städtchen Péronne zu übernachten. In Verdun waren wir vier Nächte im gleichen Hotel, es war das günstigste Hotel der ganzen Reise.

7. Folgende Strassenkarte hat uns gute Dienste erwiesen: Strassenatlas mit Frankreich und Korsika, 1:250000, Kümmerly+Frey, 7. Auflage November 2004. Ursprünglich ist er aber anscheinend in Grossbritannien erschienen. Ich habe ihn vor etwa zwei Jahren (2006) zufällig bei der Migros gefunden. Ich kann ihn nur empfehlen, denn es sind viele Sehenswürdigkeiten vermerkt. Er besteht aus 282 Seiten und enthält auch ein Ortsverzeichnis sowie Stadtpläne aller grösseren Städte. Ich würde dir allerdings empfehlen, eine neuere Auflage zu kaufen.

Interessante und informative Websites (einige französisch und englisch)

Französisch: http://www.normandiememoire.com/nmeh/accueil.php
Englisch: http://www.normandiememoire.com/NM60Anglais/nmeh/accueil.php
Hier kannst du vieles zur Geschichte der Invasion in der Normandie nachlesen. Zudem werden auch die verschiedenen Besichtigungs-Routen vorgestellt. Die Namen dieser Routen findet man vor Ort dann auch auf den Wegweisern.

Französisch: http://www.normandie44.net/index1.htm
Unter der Rubrik Espace Mémoire findest du ebenfalls Informationen zu Museen und Bauten sowie zu Soldatenfriedhöfen in der Normandie.

Zu den Sehenswürdigkeiten rund um Verdun und in den Argonnen siehe folgende Seite, die auch sehr viele Informationen über den Verlauf des 1 .Weltkrieges in der Region Verdun enthält:
http://www.verdun14-18.de/pages/ge/Sehenswertes.htm
Die Sehenswürdigkeiten, die ich besichtigt habe sind dort unter folgenden Titeln zu finden: "Verdun Ost", "Verdun West", "Vauquois", "Monfaucon", sowie unter  "Argonnerwald".

http://www.verdun-tourisme.com/
Hier noch die offizielle Seite von Verdun-Tourismus.

Zwei weitere sehr interessante Museen in Frankreich, die aber nicht an der direkten Reiseroute Schweiz-Verdun-Somme-Normandie liegen:

http://www.lignemaginot.com/
Die Maginotlinie war die bauliche Verteidigungslinie der Franzosen, doch hielt sie nicht was sie versprach. Bekannterweise haben ja die Deutschen Frankreich im Mai 1940 ziemlich schnell erobert. Uns fehlte leider die Zeit für einen Abstecher zu diesem Museum, aber auf der Website kann man einen virtuellen Rundgang machen.

http://www.lacoupole.com/
Hier sollte die Wunderwaffe V2 abgeschossen werden, doch wegen alliiertem Beschuss kam es nie dazu. Man betritt das Museum durch einen Stollengang und fährt dann mit einem Lift hoch. Im Museum wird das Leben der Zivilbevölkerung unter der deutschen Besatzung erläutert. Besonders interessant fand ich den Teil über den Widerstand bzw. die Résistance.